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Graues Haar – Der Albtraum der Eitelkeit

Graues Haar -Haargesundheit

Graues Haar -Haargesundheit

 

Graues Haar – ein Albtraum für Frau und Mann

Graues Haar, das Zeichnen des Älterwerdens. Irgendwann ist jeder davon betroffen, die Einen früher, die Anderen etwas später. Vor allem Frauen fürchten sich vor dem ergrauen der Haare. Männer hingegen, können mit grauem Haar manchmal sogar gut aussehen. Bei George Clooney zum Beispiel sieht graues Haar sogar smart und sexy aus.
Die Ursache für ergrauendes Haar ist der natürliche Alterungsprozess. Aber auch die Ernährungsweise hat einen Einfluss, denn ein Nährstoffmangel kann das Ergrauen der Haare beschleunigen.


Kurz & knackig – Zusammenfassung

  • Das Farbpigment Melanin ist für die langanhaltende natürliche Haarfarbe verantwortlich. Im Alter nimmt der Melaninspiegel ab, womit auch die Haare zu ergrauen beginnen
  • Ein anhaltender Nährstoffmangel an B Vitaminen , Pantothensäure, Mineralstoffe wie Kupfer und essentiellen Fettsäuren kann das Ergrauen der Haare beschleunigen
  • Häufiges Haare färben kann bei Metall- oder Kohleteerfarben zu allergischen Reaktionen und sogar Krebs führen

Graues Haar -Haargesundheit
Graues Haar – Haargesundheit – RyanMcGuire-pixabay


Gesundes Haar und Vorbeugung gegen graues Haar

Ein Haar besteht aus zwei Bestandteilen, der Haarwurzel (Haarfollikel) und dem sichtbaren Haarschaft. Der Haaraufbau ist ähnlich wie bei den Nägeln hauptsächlich aus dem Protein Kreatin. Die Haarwurzel ist für die Nährstoffversorgung des Haarschaftes zuständig. Die Drüsen um den Haarfollikel herum versorgen das Haar mit einem Fett Namens Sebum, das die Haare feucht, geschmeidig und glänzend hält. Die Funktionserhaltung der Drüsen ist somit sehr wichtig.

Die Haarfollikel und die Haardrüsen müssen daher mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Auf Stress und Krankheiten reagieren die Haarfollikel empfindlich.
Idealerweise werden die Haare durch eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Nährstoffen versorgt.

Die wichtigsten Nährstoffe sind dabei alle B-Vitamine, die für die Haargesundheit und Haarerscheinungsbild zuständig sind, Vitamin E für Glanz und Geschmeidigkeit, Vitamin C für die Haargesundheit, Multimineral Supplement mit Kupfer und Zink für ein gesundes Wachstum der Haare, Gamma Linolensäure in Form von Nachtkerzenöl für die Haarbefeuchtung und gegen brüchige Haare sowie essentielle Fettsäuren aus Leinsamen- oder Sesamölen für Geschmeidigkeit.

Für die Erhaltung der Haarfarbe ist die Pantothensäure unerlässlich. Denn das Haar verliert seine Farbe und ergraut, wenn der Körper im zunehmenden Alter die Produktion des Farbpigmentes Melanin herunterfährt. Mit der Pantothensäure und einer ausreichenden Nährstoffversorgung wie in der Tabelle beschrieben, kann man dagegen halten und das Ergrauen der Haare hinauszögern und so länger jung aussehen.


Nährstoffempfehlung gegen ergrauendes HaarEmpfohlene TagesdosisKommentar
Pantothensäure50-100mgWichtig für Erhaltung der Haarfarbe
Vitamin B KomplexHochdosiert in ausgewogener MengeAlle B-Vitamine sind für ein gesundes Haar wichtig
Vitamin C0,5-1,0 gFür die Haargesundheit
Vitamin E400 mgFür geschmeidiges und glänzendes Haar
Multimineral SupplementSollte bis zu 5mg Kupfer enthaltenKupfer und andere Mineralien sind wichtig für die Bildung von Haarpigmenten
Gamma-Linolensäure (GLS)5 Kapseln Nachtkerzenöl (EPO)Zusammen mit 2 Eßlöffel kaltgepresstem Sesam- oder Leinsamenöl einnehmen. Stellt die Versorgung mit essentiellen Fettsäuren sicher.
 

Wusstest du...

Übermäßig viel Sonnenlicht, zu häufiges Waschen der Haare, Heißluft aus dem Haartrockner und Chemikalien aus Haarpflegeprodukten trocknen die Haare und die Kopfhaut aus.

 

Gegenanzeige

Vorsicht beim Haare färben, denn viele Haarfärbemittel enthalten gefährliche Chemikalien, die leicht die Haut durchdringen und im Körper schwere Allergien verursachen können. Das trifft vor allem auf dunkle Töne mit Metall- und Kohleteerfarben zu. Manche Farbstoffe enthalten sogar blei und sind strak krebserzeugend. Bei regelmäßigem Färben über mehrere Monate hinweg, kann es richtig problematisch werden. Daher empfiehlt es sich nur selten zu Färben oder zu pflanzlichen Haarfärbemitteln zu greifen, wie zum Beispiel Henna.

 
Quellen:

Burgersteins Handbuch Nährstoffe 9. Auflage, Haug Verlag