Vitamine sind lebenswichtige Moleküle, die der Körper bis auf ein paar Ausnahmen nicht selber herstellen kann. Sie sind für viele verschiedene Körperfunktionen notwendig und ergänzen sich mit bioaktiven Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen in der Ausführung ihrer gesundheitlichen Aufgaben. Bei der Vitaminzufuhr ist es wichtig auf die Bioverfügbarkeit zu achten, denn synthetisch hergestellze Vitmaine kann der Körper in den meisten Fällen nur geringfügig oder gar nicht aufnehmen und verwerten. Daher ist es wichtig seinen täglichen Vitaminbedarf durch die Nahrung aufzunehmen oder durch Nahrungsergänzungsmittel die rein pflanzlicher Basis sind. Nur Vitamine pflanzlicher Herkunft können in Zusammenspiel mit den bioaktiven Substanzen vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Diese Datenbank wird nach und nach mit allen notwendigen Informationen über Vitamine gefüllt. Die Funktion der einzelnenen Vitamine, die bioverfügbarkeiten und maximale Aufnahmemengen des Körpers sowie das Zusammenspiel von Vitaminen untereinandern und mit Mineralstoffen und Spurenelementen sind wichtig zu verstehen.

19. Dezember 2020
Gesunde Vitamin D Quelle aus Fisch

Vitamin D – Positive gesundheitliche Wirkungen des Sonnenvitamins

Vitamin D – Das gesunde Sonnenvitamin Vitamin D3 mit der übergeordneten chemischen Bezeichnung Calciferole ist ein Sonnenvitamin mit wichtigen gesundheitlichen Funktionen. Es kann vom Körper durch Sonneneinstrahlung auf die Hautoberfläche selbst hergestellt werden, kommt aber auch in Nahrungsmitteln wie Fisch, Eier oder Pilzen vor. In der westlichen Welt haben die Menschen durch den modernen Lebensstil einen Mangel an Vitamin D. Insgesamt betrifft der Mangel etwa 50% der weltweiten Bevölkerung. Schätzungsweise eine Milliarde Menschen aus allen Altersgruppen leiden an einem Vitamin D- Mangel. Diese Pandemie der Hypovitaminose D kann hauptsächlich auf den Lebensstil zurückgeführt werden. Durch reduzierte Aktivitäten im Freien, durch Kleidung verdeckte Hautoberflächen und Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung wird die Körpereigene Vitamin D Produktion deutlich herabgesenkt. Entdeckung und Entstehung Die Entdeckung von Vitamin D ist eng mit der Suche nach einen Heilmittel gegen Rachitis verbunden. Im 16. Jahrhundert ist zum ersten Mal die englische Krankheit Namens Rachitis beschrieben worden. Meilensteine gegen diese Krankheit waren im 18. Jahrhundert erste Forschungen mit Licht und die Anwendung von Lebertran. Im Jahre 1919 konnte belegt werden, dass Rachitis durch Bestrahlung mit künstlich erzeugtem UV-Licht geheilt werden kann. Kurze Zeit später konnte die Heilung ebenfalls durch die Bestrahlung mit normalem Sonnenlicht nachgewiesen. Nachdem zum ersten Mal Vitamin D aus Fischöl isolierte werden konnte, hatte es Adolf Windaus Anfang des 20. Jahrhunderts geschafft, die chemische Struktur von Vitamin D nachzuweisen. Er erhielt dafür 1928 den Nobelpreis für Chemie. Herstellung Vitamin D wird entweder aus Pflanzen wie Pilze oder Flechten gewonnen oder aus tierischen Produkten wie der Schafschurwolle, welches Lanolin enthält. Das Lanolin bilden die Schafe in den Talgdrüsen. Es wird an das Fell abgegeben, damit sorgt das Fett für ein dichtes, volles und warmes Fell und schützt die Schafe vor schlechter Witterung.Die Gewinnung des D-Vitamins aus Schafschurwolle erfolgt über das gereinigte Lanolin, welches viel Cholesterin enthält. Das […]
21. August 2020
Vitamin C, pflanzliche L-Ascorbinsäure

Vitamin C – Ist pflanzliche L-Ascorbinsäure besser als synthetische Ascorbinsäure?

Vitamin C – Pflanzliche L-Ascorbinsäure bitte! Vitamin C mit der chemischen Bezeichnung Ascobinsäure, hat viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und ist für alle Säugelebewesen ein überlebenswichtiges Element. Doch unser Körper kann es nicht selber herstellen, weshalb wir auf die Zuführung durch Vitamin C aus der Nahrung oder aus Nahrungsergänzungsmitteln angewiesen sind. Doch es gibt wichtige Unterschiede bei der Aufnahmefähigkeit und Verwertbarkeit im Körper zwischen den verschiedenen Vitamin C Arten, die angeboten werden. Synthetisch hergestellte Ascorbinsäure kann sogar gefährlich werden. Kurz & knackig – Zusammenfassung & Wirkungsübersicht Entdeckung und Entstehung von Vitamin C Vitamin C ist eine Ascorbinsäure. Die Bezeichnung wurde aus dem lateinischen scorbutus abgeleitet, was die Seemannskrankheit Skorbut bedeutet. Die Seeleute hatten damals wenig Obst und Gemüse zur Verfügung und litten deshalb an Vitamin C Mangel, welches sich durch verminderte Kollagensynthese am verfaulten Zahnfleisch und sehr starken Mundgeruch bemerkbar machte. So ist die Bezeichnung Ascorbinsäure entstanden. 1926 ist es dem ungarischen Biochemiker Szent Györgi gelungen, die erste Isolierung von Vitamin C aus den Nebennieren von Rindern vorzunehmen. 1937 erhielten Györgi und Haworth für Ihre Arbeit über Vitamin C den Nobelpreis. 1933 entwickelte Tadeus Reichstein die erste Synthese von Vitamin C und eines Vitamines überhaupt. Die heutige Reichstein- Synthese bezeichnet ein biochemisches Verfahren, wobei D-Glucose über Sorbitol in Keto-Gulonsäure umgewandelt wird, deren γ-Lacton das Vitamin C darstellt. Die Reichstein- Synthese wurde von der Firma Hoffmann La-Roche als erste industrielle Produktion von Vitamin C genutzt. Die Firma ist bis heute einer der größten Vitaminhersteller der Welt. Der Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling war einer der Ersten, der in den siebzieger Jahren die therapeutische Wirkung von Vitamin C bei Virusinfektionen und Krebserkrankungen erforschte und in der medizinischen Fachwelt die verschiedenen positiven Wirkungen publizierte. Die fehlende Biosynthese- Fähigkeit des Menschen Die L-Ascorbinsäure wird von allen Pflanzen und auch von den meisten tierischen Organismen […]